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Im Religionsunterricht werden für das Leben relevante Fragestellungen erarbeitet und erörtert. Dabei spielt das durch Bibel und Tradition vermittelte Glaubenszeugnis der Kirche eine wichtige Rolle. Durch die Verbindung von Bekanntem und Fremdem wird ein Forum geboten, über den Glauben nachzudenken und ihn (weiter-) zu entwickeln.

Hierbei ist es auch notwendig, etwas über die Wurzeln des christlichen Glaubens und die anderen Religionen und Weltanschauungen zu erfahren. Die Auseinandersetzung mit den Vorstellungen der unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen ermöglicht Toleranz, aber auch begründete Kritik und Distanz.

Katholische Religionslehre ist ein Werteunterricht. Denn neben der Religionslehre sind auch Lebensgestaltung und Ethik wichtige Inhalte des Unterrichts. Hierbei geht der Blick auf die eigene Lebensgestaltung, die Verantwortung für sich selbst und für die anderen, wobei wir hier als Partnerschule von Misereor auch global denken. Grundlage für diese Inhalte ist die Katholische Soziallehre, die inhaltlich altersgemäß in den Unterricht aufgenommen wird.

Kapelle St. Marienschule

Die Themen des Rahmenplanes werden aber auch durch individuelle Themenvorschläge der Schüler ergänzt und bereichert.

Methoden

Der Schüler steht im Mittelpunkt, d.h. er wird gefordert, sich mit sich selbst, seinem Glauben und seinen Werten auseinanderzusetzen, um zu einer selbstverantworteten, reflektierten Beurteilung zu kommen. Die Unterrichtsmethoden sind daher vielfältig und variabel. Stillarbeit, freie Diskussion, Gruppenarbeit, Rollenspiele, eigenständige Internetrecherche, Projektarbeit und Exkursionen.

 


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LATEA  |  2017